Nachbarstreit im Wohnungseigentum

ISBN: 978-3-939787-69-3 Auflage: 1. Auflage 2014 Autor: Hans Reinold Horst Seiten: 178

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"Ein Verhalten von Wohnungseigentümern muss dem zivilisierten Menschen üblichen Anstand entsprechen."

Dies ist der wörtliche Leitsatz des AG Freiburg in seinem Urteil vom 28. Januar 2010 (6 C 1660/07) in einem eskalierenden Nachbarschaftsstreit innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft. Damit es zu solch gravierenden Entwicklungen nicht erst kommt, vermittelt die Broschüre alle Antworten auf Fragen, die sich aus den nachbarlichen Beziehungen von Wohnungseigentümern innerhalb der Gemeinschaft und aus dem Nachbarschaftsverhältnis zu externen Grundstückseigentümern als Nachbarn entwickeln. Mehr noch als im allgemeinen Nachbarrecht ist das nachbarliche Miteinander oder auch Gegeneinander im Bereich des Wohnungseigentums von einer sehr engen räumlichen Beziehung geprägt. Neben der Wohndichte ist häufig von großer Bedeutung, dass sich jeder als Eigentümer fühlt und den Kontrahenten dominieren will. Genauso häufig geht es innerhalb von Wohnungseigentümergemeinschaften um Geld.

Charakteristisch ist auch, dass das Nachbarverhältnis innerhalb von Wohnungseigentümergemeinschaften nie bilateral nur zwischen einzelnen Nachbarn besteht, sondern das der Versuch unternommen wird, den Beirat, den Verwalter und die gesamte übrige Wohnungseigentümergemeinschaft in entstandene Streitigkeiten mit hinein ziehen. Müssen Verwalter und/oder Beirat tätig werden? Die Broschüre geht auf das Verhältnis der Streitparteien zu Beirat und Verwalter ein. Die Lösung einzelner besonders häufig in der Praxis anzutreffender Einzelfragen rundet die Darstellung ab.

Die Broschüre ist für Wohnungseigentümer, Beiräte, Verwalter, Gerichte und für alle rechtsberatenden Berufe gemacht.

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